Zurück zur Natur

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Über unseren Blog

Unser Blog soll dazu dienen Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mit anderen Menschen zu teilen. Themenbezogene Kommentare sind immer gerne gesehen und wer selbst etwas bei uns veröffentlichen möchte schreibt uns bitte an: Email.

Gedanken in der Großstadt

Gedanken und GedichtePosted by Aaron 20 Mar, 2015 09:11:03


Häuserdächer, Schornsteine schwarz vom Ruß und Qualm
Straßen voller Autos, nirgends ein grüner Halm
Menschen drängeln sich durch enge Gassen,
und man sieht ihnen an, wie sehr sie es hassen.
So laufen sie umher und versuchen ES zu finden,
hören nicht auf sich durch die Straßen zu winden
In den Geschäften wird gestöbert und gesucht,
oder im Reisebüro der nächste Urlaub gebucht.
Im Kaufhaus wird der letzte Plunder gekauft,
oder bei einer Tasse Tee im Café verschnauft.
Abends dann mit der Beute im Gepäck,
erschöpft und ohne Kraft der große Schreck:
Wieder ein Tag vergangen und doch keine Freude gefunden,
der Rücken schmerzt und die Füße sind zerschunden.
Schnell in die Wohnung und ein wenig Ruhe,
später treibt die Einsamkeit die Füße wieder in die Schuhe.
Auf ins Kino oder in die Kneipe ; voller Lebenslust
aber ist darunter nicht nur der Frust?
Angekommen - viele Menschen mit Gesichtern ohne Glanz
Bewegung, aber kein lebendiger Tanz
Gespräche in der Sinnlosigkeit, ist das das Leben?
Jeder will es haben, doch keiner etwas dafür geben.
Der Alkohol fließt in großen Mengen,
so läßt sich alles für eine Zeit verdrängen.
Enttäuschung über die vergangene Zeit.
In jungen Jahren wußte die Seele und war bereit
Bereit ihre Träume zu erleben
und für diese sich ganz hinzugeben
Jetzt beherrscht die Angst das Denken
Niemand ist mehr bereit sich zu verschenken
Dem Leben zu vertrauen und sich seine Träume aufzubauen.

Dankbarkeit

Gedanken und GedichtePosted by Aaron 20 Mar, 2015 08:45:43


Es ist früh am Morgen das Leben erwacht.
Ein Gefühl von Frieden durchdringt mich
und ich weiß das alles in der Welt seinen Platz hat.
Alles Lebendige hat seinen Ton,
und ich spüre die Musik der Einheit über allem schweben.
Tief von Dankbarkeit erfüllt lausche ich.

Gedanken kommen und gehen,
ziehen vorbei wie gute Freunde.
Ich nehme sie wahr, begleite sie ein Stück
und lasse sie ziehen auf ihren Wegen.
Doch ein Gefühl von Dankbarkeit bleibt für jede Begegnung,
erfüllt mit Liebe und Verstehen.

Einen Gedanken wähle ich am Morgen,
jeden Morgen einen, halte ihn in meinem Geist
und lasse ihn zu einer Perle reifen.
Einer Perle der Erkenntnis in meiner Seele.
Am Abend bleibt ein erfüllter Tag zurück
und ein Gefühl von Dankbarkeit für ein erfülltes Leben.



Leben für die Sicherheit

Gedanken und GedichtePosted by Aaron 20 Mar, 2015 08:18:36


Suchend streifst Du durch die Welt,
nach Sicherheit strebend, nach Beständigkeit suchend.
Doch Veränderung lauert überall, wo sind die guten alten Zeiten?
Wohin willst Du gehen, jede Bewegung bedeutet Gefahr.
Was ist es wovor Du dich so fürchtest?
Die Gier nach Anerkennung treibt Dich,
Du willst wissen wer Du bist.
Zu einfach ist die Wahrheit , Du erkennst sie nicht.
Vergessen müßtest Du, was Du gelernt, loslassen die Illusion der Trennung.
Deine Werte: kleinlich und bedeutungslos sind sie im Spiegel der Ewigkeit
und eine tiefe Angst vor dem Unbekannten beherrscht dein Denken.
So ziehst Du durchs Leben, nur an der Oberfläche kratzend,
doch in der Tiefe bleibt alles matt und grau.
dein Blick ist verschleiert, dein Gehör bleibt stumpf,
nur dein Ego erblüht in seinem kurzen Traum.
Die weite Welt bleibt Dir verschlossen,
Du kennst sie nicht, hast sie nie gesehen.
Am Ende bleibt eine bleierne Zufriedenheit in Dir zurück
und eine Sehnsucht tief im Herzen: Wo ist das Licht?

Stille über dem See

Gedanken und GedichtePosted by Aaron 20 Mar, 2015 07:33:45



Stille liegt über dem See und die Nacht senkt sich herab.
Am Ufer zwischen Schilf und Gras,
sitze ich, allein, unter einer alten Weide.
Ein leises Rascheln, der Wind, der sanft durch die Halme streift.
Sonst nichts, Stille und ein tiefes Verlangen eins zu sein mit diesem Ort.
Schweigen und Warten und der Kopf wird leer, mein Körper erlebt einen tiefen Frieden.
Das Schilf glänzt im fahlen Mondlicht
Tausend Sterne leuchten, uns zu sagen: wir sind nicht allein.
Verbunden durch das Netz der Liebe ist alles eins.
Stund um Stund vergehen,
Stille liegt über dem See und alles wartet auf das Licht.